Klein Eden - ein nachhaltiges Umweltprojekt

Wer behauptet da noch, Oberfranken wäre das Sibirien Bayerns?

Hängen in Russland etwa auch Bananen und Kakaofrüchte in Bio-Qualität an den Bäumen? In Kleintettau ist das nur der Anfang.

Klein-Eden heißt das Tropenhaus, unter dessen Glasdach auf rund 3.500 m² exotische Früchte erforscht und erzeugt werden.

Und nicht nur das: Im Wasser zu Füßen der Bäume drehen Nilbarsche und Tilapia-Fische Ihre Kreise. Und Gäste sind natürlich auch herzlich willkommen. Sie lassen im Besucherhaus bei angenehmen Temperaturen die Seele baumeln. Wenn Sie wollen, können sie den kreativen Köpfen, die hier am Werk sind, auch über die Schulter blicken, und sich informieren, wie das hier alles möglich ist.

Pflanzen

Unser Tropenhaus bietet eine Vielzahl an Früchten: Von Papayas, über Zwergbananen bis hin zu Maracujas. Das Produktionshaus beherbergt ungefähr 220 verschiedene Pflanzensorten und Gattungen. Darunter natürlich auch Chilis und Kräuter. 

Tiere

Auch Tiere findet man hier: Neben der eigenen Fischaufzucht gibt es noch zahlreiche Insekten, unter anderem auch die Hummel. Warum ? Das erfahren Sie hier:

Forschung

Welche tropischen Nutzpflanzen eignen sich für den Anbau und die Produktion unter Gas in Mitteleuropa? Wie kann man Wachstums- und Produktionsprozesse für biologische Nahrungsmittel standardisieren und dabei gleichzeitig einen hohen Ertrag erzielen? 



Facts

7%

Stromzukauf

100%

Regenwasser

99%

UV-A und UV-B durchlässig

220

Pflanzenarten

5

versch.    Tierarten

1,4 t

Papaya-Ernte (2017)



Geschichte

Unser Tropenhaus entstand 2011 als Referenzprojekt für die energieeffziente Abwärmenutzung im Niedrigtemperaturbereich. Unser nächstes Ziel: komplett ohne zugekaufte Energie zu wirtschaften. Und: Nachahmer anregen! Mit der Prozesswärme, die in der Rennsteigregion anfällt, könnte man bis zu 100.000 qm Gewächshausfläche bewirtschaften.